Manyeleti Nature Reserve

angrenzend an den Krüger National Park


Manyeleti Nature Reserve
Drei junge Schwestern
Der Name Manyeleti heißt in der Sprache des in der Umgebung lebenden größten Bantustammes, der Shangaan, “der Ort der Sterne”. Besucher haben hier die großartige Gelegenheit den südlichen Sternenhimmel auf einer Nachtfahrt oder von der eigenen Veranda in seiner ganzen Pracht zu bewundern. Besonders in einer klaren Winternacht scheint der Himmel förmlich von Sternen zu explodieren.
Manyeleti ist außerhalb Südafrikas nur wenig bekannt und liegt etwas abseits der üblichen „Touristenpfade”. Es ist ein privates Reservat in der Provinz Limpopo und hat gemeinsame Grenzen mit dem Krügerpark, Timbavati und Sabi Sand. Die Zäune zwischen diesen Reservaten sind inzwischen entfernt worden und das Wild kann sich frei zwischen den Reservaten bewegen. Also genau wie im Krügerpark kann man hier nicht nur die „Big 5“ antreffen, sondern Antilopen, Zebra, Giraffen, Hyänen und vielen anderen Tierarten.


Manyeleti Nature Reserve
Das Eingangstor zu Manyeleti
Man sieht noch die Schneise, wo früher einmal der
Zaun zum Krügerpark verlief.
Der Bantustamm der Mnisi lebte auf dem Gebiet von Manyeleti seit vielen Generationen und hat das Land im „neuen Südafrika“ zurück erhalten, nachdem es vorher mehrer Jahrzehnte ein staatliches Reservat war. Das Manyeleti Game Reserve wird jetzt vom Mnisi Stamm verwaltet, der die Integrität des Reservates beibehalten will. Das touristische Potenzial kommt heutzutage den Mnisi und anderen außerhalb ansässigen Gemeinden zugute.
Alle Lodgen im 22.750 ha grossen Manyeleti befinden sich in Privatbesitz und haben Konzessionen gepachtet. Für Pirschfahrten gibt es hier ca. 200 km unbefestigte Strassen ... man trifft selten andere Pirschfahrzeuge und kann sich bei Tiersichtungen herrlich viel Zeit nehmen.


Manyeleti Nature Reserve
Kurz hinter dem Tor. Die eigentliche Strasse biegt
nach rechts ab.
Die Gegend ist im Sommer heiß. Dann bekommt sie auch ihren Regen, wobei die Temperaturen angenehm zurück gehen. Leider gibt es keine Garantie für die Regenmenge und so kommt es immer wieder zu Trockenheiten. Es ist ohne hin trockener als weiter südlich in Sabi Sand, was dazu führt dass man in Manyeleti die Tiere oft gut an den Wasserstellen sehen kann.
Die Wintertage sind normalerweise klar und trocken. Tagsüber wird es angenehm warm. Abends und früh morgens ist es meist kühl und man freut sich über eine warme Jacke oder ein knisterndes Lagerfeuer.
Erreichen kann man Manyeleti gut von der Teerstrasse aus, die von Klaserie zum Orpen Gate führt. Am Eingangstor zum Reservat muss Eintritt bezahlt werden. Ab hier beginnt dann auch das „Abenteuer“. Die Anfahrt zur Lodge kann gut mit dem eigenen Mietwagen bewältigt werden, wobei man schon am Tor per Funk angemeldet wird. Aussteigen darf man unterwegs nicht mehr, da man nicht nur mit Löwen rechnen muss.
Übernachtet wird luxuriösen Strohdach Chalets und Safari Zelt Camps, die alle sehr schön in die Landschaft passen und das Wohngefühl vergangener Zeiten im Busch vermitteln, wobei man auf keine Annehmlichkeit zu verzichten braucht.
Einige schöne Beispiele sind das Honeyguide Mantobeni Tented Safari Camp, das Khoka Moya Camp und die Tintswalo Safari Lodge.


Manyeleti Nature Reserve
Ein Gewitter zieht auf. Gott sei Dank hat es uns nicht
erwischt ... wir sassen im offenen Pirschfahrzeug

Vorne links sitzt der Spurensucher 
Manyeleti Nature Reserve
Krokodil mit Goliatreiher

Südafrika Pirschfahrt
Nur selten kam uns auf den Pirschfahrten ein
Fahrzeug entgegen

Manyeleti Nature Reserve
Diese drei gehörten zu einer grossen Herde


Sattelschnabelstorch auf
Tiefwasserbrücke


Mit dem Beginn der Regenzeit gibt überall Jungtiere
zu sehen.


Elefantenbulle unterwegs. Etwas scheint Ihm nicht gepaßt
zu haben, er war ziemlich muffelig.

Dieser Bursche ist nur einer der Gründe, warum man immer
schön im Wagen bleiben sollte



© Bilder auf dieser Seite: Jürgen Fahlert / Olifants