Mapungubwe National Park

Limpopo Region



Mapungubwe National Park




im Park
Der Mapungubwe National Park liegt im Dreiländereck Südafrika, Botswana und Zimbabwe, also im äußersten Norden Südafrikas. 1984 wurde er als Vhembe Nature Reserve gegründet und ist damit einer der jüngsten Nationalparks Südafrikas.
Obwohl unzählige Antilopenarten, Elefanten, Giraffen, Wildhunde und auch einige Nashörner im Park zu Hause sind, spielen diese im Mapungubwe eher eine untergeordnete Rolle und damit unterscheidet sich der Park von den meisten anderen südafrikanischen Nationalparks.
Zum einen beeindruckt der Park auch durch seine landschaftliche Schönheit, aber noch mehr mit seinen kulturhistorischen Schätzen. Zahlreiche archäologische Fundstellen dokumentieren die Entwicklung und Besiedlung des südlichen Afrikas.
In den Sandsteinhöhlen findet man Zeichnungen der San und mehrere bedeutende archäologische Orte dokumentieren das Vorhandensein einer  Hochkultur (wahrscheinlich die bedeutendste südlich der Sahara) im südlichen Afrika.
Zwischen dem Jahr 700 und etwa 1250 entstanden hier mehrere Siedlungen, die zu dieser Zeit bereits Handelsbeziehungen mit arabischen Kaufleuten gehabt haben müssen.


Unterwegs im Park
Wenn Sie von Messina aus in den Park fahren, kommen Sie zuerst an Schroda und dann K2 vorbei, bevor Sie Mapungubwe selbst erreichen. Die sind alles bedeutende Fundorte, die vermutlich auch in der genannten Reihenfolge entstanden. Die Gräber von Mapungubwe, bedeutet Stein der Weisheit, wurde 1935 zufällig entdeckt. Die 23 freigelegten Königsgräber enthielten Gold- und Elfenbeinschmuck sowie Porzellan- und Glasperlen. Forscher vermuten, dass hier zeitweise zwischen 5 und 8 Tausend Menschen gelebt haben und das es sich hier um die frühe Hauptstadt des Königreich Great Zimbabwe handelt.
2001 wurde das Gebiet zum Nationalen- und 2003 sogar zu Welt-Kulturerbe erklärt.
In den kommenden Jahren soll der Mapungubwe, mit dem Thuli Reservat (Zimbabwe) und dem Shase Reservat (Botswana) zu einem weiteren Transfrontier Park zusammenwachsen.







Fotos: / Olifants