Ferral Wildpferde

Zwischen Aus und Lüderitz an der B4 / Karas Region


Bei den Ferral Wildpferde, die vorwiegend westlich von Aus in den Ausläufern der Namib leben soll es sich um Nachkommen der Reitpferde der deutschen Schutztruppe aus der Kolonialzeit handeln. Als 1915 für die Schutztruppe der 1. Weltkrieg zu Ende war, blieb ein Teil der Reitpferde sich selbst überlassen und verwilderten. Über die Generationen haben sie sich sehr gut an die trockenen Wüstenverhältnisse angepasst.
Man sagt, dass die Pferde bis zu 5 Tagen ohne Wasser auskommen können. Allerdings gibt es unweit der B4 ein künstliches Wasserloch mit Unterstand, an dem man fast immer Pferde (Und auch Oryxantilopen und Springböcke) antreffen kann. Auf dem Weg nach Lüderitz sollte man dort unbedingt einen Zwischenstopp einlegen.
Insgesamt soll es bis zu 200 dieser Wildpferde geben.
Die B4 zwischen Aus und Lüderitz
Die B4 zwischen Aus und Lüderitz

Da die Pferde sich oft direkt an der Strasse aufhalten, heisst es aufpassen beim Fahren
Da die Pferde sich oft direkt an der Strasse aufhalten,
heisst es aufpassen beim Fahren!



Je nach Jahreszeit wächst hier im Ausläufer der Namib sogar Gras. Oftmals fragt man sich aber, wie es die Pferde schaffen, hier durchzukommen.
Je nach Jahreszeit wächst hier im Ausläufer der
Namib sogar Gras. Oftmals fragt man sich aber, wie
es die Pferde schaffen, hier durchzukommen.
 Eines der Pferde mit dem Dicken Willem, einem erloschenen Vulkan, im Hintergrund.
Eines der Pferde mit dem "Dicken Willem", einem
erloschenen Vulkan, im Hintergrund.



Künstlich angelegte Wasserstelle
Künstlich angelegte Wasserstelle


© Bilder auf dieser Seite: Olifants