The Living Museum of the Ju/´Hoansi-san

Eine Kommune der Buschleute (Buschmänner, Bushmen oder San) zwischen Grootfontein und Tsumkwe

San - Frauen beim Regentanz
San - Frauen beim Regentanz


Das “Lebende Museum” ist ein authentisches Museum der Ju/´Hoansi-San, die zwischen Grootfontein und Tsumke im Nordosten Namibias leben. Das „Museum“ ist kein Museum im mitteleuropäischen Sinn, sondern umfasst das Wissen im Busch zu leben und zu überleben. Es wird von den San selber geleitet und organisiert und gibt Besuchern einen interessanten Einblick in ihre traditionelle Kultur und ihren ursprünglichen Lebensstil. Es bietet für jeden Besucher nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, sondern ist auch ein gutes Beispiel für eine sich selbst tragende Entwicklung in Namibia.
Ins Leben gerufen wurde das Museum durch die „The Living Culture Foundation Namibia“ (LCFN), einer regierungsunabhängigen deutsch-namibischen Einrichtung. Das „Museum“ soll San – Kommunen helfen am Tourismus zu partizipieren und die eigene, fast vergessene Kultur wieder zu beleben.
Die LCFN wirbt für eine alternative Form der Entwicklungshilfe und Unterstützt die Eigenständigkeit und Verantwortlichkeit der Kommunen, mit der sie zusammenarbeitet.

Sonnenaufgang auf dem Weg zu den San
Sonnenaufgang auf dem Weg zu den San
Das Museum hat zwei Ziele:
  • Besuchern und den eigenen Kindern das Leben und die Kultur der Vorväter näher zu bringen, so dass das eigene Können auch in der modernen Welt überlebt,
  • der San – Kommune ein gewisses Einkommen zu ermöglichen.


Stefan deckt fürs Frühstück
Stefan deckt fürs Frühstück
Das interaktive Programm bei einem Besuch der Ju/´Hoansi-San umfasst:
  • Erklärungen zu heimischen Pflanzen und Bäume für Nahrung und medizinische Zwecke
  • Feuermachen mit Holzstöckchen
  • Bushwalks mit den San
  • Schau einer Hochzeitszeremonie
  • Sing- und Tanzdarbietungen
  • Anfertigen von Pfeil und Bogen
  • ... und anderes mehr

Die Sonne kommt hoch. Wir saßen hier an der C44 etwa 1 Stunde. In der ganzen Zeit kam nur ein Auto und ein Radfahrer vorbei. Das ist es, was Namibia ausmacht: Die Ruhe.
Die Sonne kommt hoch. Wir saßen hier an der C44
etwa 1 Stunde. In der ganzen Zeit kam nur ein Auto
und ein Radfahrer vorbei. Das ist es, was Namibia
ausmacht: Die Ruhe.
Je nach dem wie interessiert die Gäste sind und wie viele Fragen gestellt werden, dauert ein Besuch bei den Ju/´Hoansi-San zwischen 3 und 4 Stunden.
Die Darstellungen wirken sehr authentisch und weichen erfreulicher Weise erheblich von touristischen Angeboten dieser Art an anderen Orten ab. Die Aufnahme durch die Ju/´Hoansi-San ist sehr freundlich und nichts wirkt gekünstelt, verkrampft oder gezwungen. Im Gegenteil: Die San scheinen Freude daran zu haben uns Fremden an ihrer Kultur teilhaben zu lassen.

Wir haben die San vom Gästehaus Seidarap aus besucht. Unser Führer war Stefan Lukaschik von Seidarap. Das Gästehaus liegt in der Nähe von Grootfontein. Inkludiert war ein Frühstück unterwegs (wunderbar) an der C44 bei Sonnenaufgang.

Einpacken nach dem Frühstück
Einpacken nach dem Frühstück

Der Pad von der C44 zu den San
Der Pad von der C44 zu den San

Treffen mit dem Guide der Ju/´Hoansi-sa
Treffen mit dem Guide der Ju/´Hoansi-san

Beginn der Tour im "alten" Dorf
Beginn der Tour im "alten" Dorf
Frauen der San vor dem ursprünglichen Unterkunftstyp
Frauen der San vor dem ursprünglichen Unterkunftstyp

Die San zeigen uns, wie man mit 2 speziell dafür angfertigten Holzstäben Feuer macht. Es war etwas mühselig, aber es hat geklappt.
Die San zeigen uns, wie man mit 2 speziell dafür
angfertigten Holzstäben Feuer macht.

Es war etwas mühselig, aber es hat geklappt.
Es war etwas mühselig, aber es hat geklappt.

Mit dem gerade angezündeten Feuer wurden Pfeifen angezündet, die gleichzeitig als Beile dienen
Mit dem gerade angezündeten Feuer wurden Pfeifen
angezündet, die gleichzeitig als Beile dienen.
Auch die Frauen lieben Tabak
Auch die Frauen lieben Tabak


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© Bilder auf dieser Seite: Jürgen Fahlert / Olifants Tours & Safaris