Otjikoto See

Nordwestlich von Tsumeb


Der Otjikoto See ist Namibias größter, permanenter und natürlicher See. Als Teil eines grossen unterirdischen Flußsystems trat der See zu Tage, als die Decke einer grossen Dolomithöhle einstürzte. Der See ist mit einem Duschmesser von 102 m relativ klein. Die Tiefe wird an manchen Stellen jedoch mit über 142 m angenommen. Unter den verschiedenen Fischen kommen hier zwei seltene Arten Maulbrüter vor. Wahrscheinlich sind diese Fischarten bei Überschwemmungen zurück geblieben und haben über viele Generationen hinweg eigene Charakteristika entwickelt.
1907 wurde hier eine Dampfpumpe in Betrieb genommen, die über eine Hochdruckleitung täglich bis zu 500 m3 Wasser nach Tsumeb zur Kupfermine geliefert hat.
Ende Juni 1915 wurden Kanonen, Munitionswagen und Munition von den Deutschen in den See geworfen, damit diese nicht den südafrikanischen Unionstruppen in die Hände fiehlen. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurden die Waffen geborgen und im Museum von Tsumeb ausgestellt.
Hier geht es hinein
Hier geht es hinein
Zum Kassenhäuschen gehört ein kleiner Souvenirladen und ein Tiergehege
Zum Kassenhäuschen gehört ein kleiner Souvenirladen
und ein Tiergehege

Nachdem man seine NAD 20 bezahlt hat, kommt man weiter zum See
Nachdem man seine NAD 20 bezahlt hat, kommt man
weiter zum See

Eine Bank lädt zum Verweilen ein
Eine Bank lädt zum Verweilen ein
Otjikoto See

Otjikoto See
Otjikoto See

 Die von der Firma Neuhaus aus Luckenwalde 1907 gebaute Dampfanlage zum Betrieb der beiden Wasserpumpen
Die von der Firma Neuhaus aus Luckenwalde 1907 gebaute
Dampfanlage zum Betrieb der beiden Wasserpumpen
Die von der Firma Neuhaus aus Luckenwalde 1907 gebaute Dampfanlage zum Betrieb der beiden Wasserpumpen
Die von der Firma Neuhaus aus Luckenwalde 1907 gebaute Dampfanlage zum Betrieb der beiden Wasserpumpen
© Bilder auf dieser Seite: Jürgen Fahlert / Olifants