Ghaub Guest Lodge

zwischen Tsumeb, Otavi und Grootfontein




Drei der Wohneinheiten auf Ghaub
Der Name Ghaub kommt aus der Sprache der Buschmänner und heißt soviel wie „Ried“ oder auch „Pfeil“. Das Ried, aus dem die Buschmänner ihre Pfeile herstellten, wächst hier noch heute reichlich in einer feuchten Senke, ein Novum im sonst so trockenen Namibia.
Ghaub wurde 1895 inmitten der Otavi-Berge als Missionsstation gegründet und ist von beachtlicher historischer Bedeutung. Bis 1996 wurde hier noch eine Missionsschule unterhalten. Die ursprünglichen Gebäude wurden peinlich genau renoviert und zusätzliche Gebäude wurden im gleichen Stil errichtet. Der historische Charakter blieb somit erhalten. Nach einer wechselvollen Geschichte beherbergen die teils alten Gemäuer seit 1999 die stilvolle Gästefarm Ghaub.
Die bergige Landschaft auf Ghaub beherbergt eine Vielzahl an Kudu. Vereinzelt kommen auch Eland vor. Damara Dik-Dik und Klipspringer sind gelegentlich in den Bergen zu sehen. Der Ackerbau auf Ghaub lockt eine Vielzahl an Wildschweinen an.
Die 10 modern und geschmackvoll eingerichteten Unterkünfte bestehen jeweils aus einem Schlafraum mit Doppelbetten und Sitzecke, einem separaten Zimmer mit Couch, Tisch, Sessel und einem kleinen Schreibtisch, sowie einem grossen Badezimmer mit Dusche. Jedes Zimmer ist mit Telefon und Deckenventilator ausgestattet. Vor den Zimmern befindet sich eine grosse Veranda, von der man einen bezaubernden Ausblick auf eine weite, gepflegte Rasenfläche, das Schwimmbecken und die weit dahinter liegenden Otaviberge hat. Die Unterkünfte, man sollte Suiten dazu sagen, sind erstaunlich großräumig. An den Fenster und Türen befinden sich Insektenschutzgitter. Jeweils 3 Suiten befinden sich in einem Gebäudetrakt


Eingang zur Rezeption
Zum Lunch und zum Kaffeetrinken (was beides fakultativ angeboten wird) kann man auf der schönen Veranda des Haupthauses sitzen und sich an dem herrlich schattigen Garten erfreuen. Das Abendessen wird im Eßsaal oder (wetterbedingt) im Freien bei einem knisternden Lagerfeuers eingenommen.
Weiterhin bietet Ghaub eine Bar, einen gemeinschaftlichen Sitzraum mit Kamin und Fernseher.
Gäste können sich am Schwimmbad entspannen, an einer Farmrundfahrt teilnehmen, oder die sagenhafte Umgebung auf  Wanderungen durch die reizvolle Landschaft des Otavidreiecks erkunden.
Auf den gut ausgeschilderten Wegen kommt man nicht so leicht abhanden. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch der Felsgravuren auf der Farm und der alten „Open-Air“ Kanzel der Mission, die noch immer in Gebrauch ist.  Direkt daneben befindet sich ein kleiner Friedhof mit Gräbern von Missionaren und Ihren Angehörigen. Auch einige Farmarbeiter und deutschen Soldaten, die im 1. Weltkrieg bei den Gefechten um Ghaub gefallen sind, haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
Etwas ausserhalb des Farmgeländes kann man eine nahegelegene Tropfsteinhöhle auf einer geführten Tour erforschen. Diese Tour und Naturfahrten über das Farmgelände zur „Open-Air“ Kanzel und den Felsgravuren, werden fakultativ angeboten.
Auf der Farm selber können Sie einen kleinen Einblick in das namibische Farmleben gewinnen.
Während der friedlichen Morgen- und ruhigen Abendstunden haben Besucher die Gelegenheit, ungestört das Wild an der nahen Wasserstelle zu beobachten.



Drei der Wohneinheiten auf Ghaub



Am Haupthaus


Der Barbecue Platz mit der Stelle für das Lagerfeuer
am Abend


Die Veranda für Mittagessen und Kaffeetrinken


Schwimmbad mit Blick auf die Unterkünfte


Wohnbeispiel

Wohnbeispiel


Sitzzimmer


Die Bar

Esszimmer


Wandern auf Ghaub, die Wege sind markiert

Der alte Friedhof der früheren Missionsstation


Buschmanngravuren auf Ghaub


Geführte Tour in die Tropfsteinhöhle
 

Das alte "Voortrecker" - Bild aus dem Sitzzimmer von Ghaub

© Bilder auf dieser Seite: Jürgen Fahlert / Olifants Tours & Safaris