Serra Cafema

Kunene / Kaokoveld




Das Camp Serra Cafema
Das Camp Serra Cafema liegt  im Nordwesten von Namibia am Kunene. Es ist das abgelegenste Camp des Landes und ist z.B. weiter von Windhoek entfernt, als das Okavango Delta in Botswana. Wer die Wildnis zu schätzen weiß, für den gehört eine Fahrt nach Serra Cafema zu den aufregendsten in ganz Afrika. Die Landschaften hier im Kaokoveld gehören wohl mit zu den beeindruckensten in ganz Afrika. Benannt wurde es nach dem größten Gebirge im Südwesten Angolas und liegt ca. 65 km östlich der Flußmündung des Kunene direkt am Südufer dieses mächtigen Flusses, der an dieser Stelle wegen mächtiger Stromschnellen etwas breiter ist. Der Kunene hat sich zwischen den Bergketten auf beiden Seiten tiefes Tal gegraben, das nur an wenigen Stellen breit genug für ein Camp ist. Erstaunlich ist der farbliche Kontrast zwischen beiden Ländern: verschiedene Grauschattierungen auf der angolanischen Seite, während in Namibia gelblichbraun vorherrscht. Die Vegetation beschränkt sich im wesentlichen auf die Flussufer. Nach den ersten Regenfällen wächst jedoch genügend Grass für die wildlebenden Tiere wie Oryxantilopen, Springböcke, sowie den Herden der Himba.


Die einzelnen Unterkünfte sind durch Holzstege
miteinander verbunden
Das Camp wurde 2002/2003 komplett neu erbaut und im März 2003 eröffnet. In komfortablen, großzügigen Chalets aus Canvas, Hölzern und Grasdächer, die auf Holzpfählen unter riesigen schattigen Anabäumen gebaut sind, kann sich der Gast in einer Atmosphäre erholen, die wohl nur noch an wenigen Plätzen der Erde zu finden ist. 
Cafema mit seiner begrenzten Unterkunftsmöglichkeit (nur 6 Doppelzelte und eine Honeymoon-Suite für maximal 14 Personen) ist einzigartig in dieser Region - ein Paradies für jeden Landschafts- und Vogelliebhaber (es gibt ungefähr 50 verschiedene Vogelarten direkt am Camp).

Die Honeymoon Suite liegt malerisch an den Stromschnellen westlich vom Camp, während 5 Chalets mit Ihren Veranden zum Fluß hin ausgerichtet sind und 1 Chalets einen malerischen Blick auf die Berge und Dünen bietet. Das Wohnen hier ist ausgesprochen angenehm und entspannt. Wir haben das Camp besucht und waren begeistert.


Wohnbeispiel
Zum Camp gehört ein kleiner Pool mit Sonnendeck, an dem man sich während der wärmeren Tageszeiten abkühlen kann, eine Bar, eine Lounge mit offenem Kamin (für die kühleren Abende Juni / Juli) und ein Holzdeck oberhalb des Papyrusstreifens am Ufer mit herrlichem Blick auf den Fluß und die gegenüber liegenden Berge. Vom Camp, das von Wilderness Safaris erbaut und betrieben wird, kann man wunderbare Landschaftsfahrten bis hin zum Hartmannstal unternehmen, sowie Ausflüge auf Quadbikes und Bootsfahrten auf dem Fluß. Die Wanderungen in den unberührten Berg- und Flußtälern werden immer ein unvergeßliches Erlebnis bleiben.  Da der Fluß die einzige Wasserversorgung der ganzen Region ist, sieht man natürlich häufig Tiere die herunter zum trinken kommen. Während einer der Bootsfahrten kann man ab und zu die Kunene Krokodile sehen, die gerade ein Sonnenbad an den Flussufern nehmen.  


Wohnbeispiel
Das Camp kann nur aus der Luft oder mit Geländewagen erreicht werden. Wir nutzen es alternativ zum Camp Syncro auf unserer 12-tägigen Kunene- und Kaokoveldsafari. Das Flugfeld für das Camp liegt etwa eine Stunde Fahrt vom Camp entfernt im Hartmannstal. Serra Cafema wird oft von den einheimischen Ovahimbafamilien besucht. Sie leben in der Nähe des Camps, was dem Gast die Möglichkeit bietet, das noch ursprüngliche Leben des letzten Nomadenstammes Namibias kennenzulernen.  Temperaturen: Winter - von 8°C  bis 24°C Sommer - von 18°C bis 38°C Das Camp Serra Cafema und Umgebung sind im Sommer Malariagebiete. Insektenschutz ist notwendig! Die Betten in den Chalets haben deshalb auch große Insektenschutznetze.


Wohnbeispiel

Vom Pool geht der Blick weit über die Ebene bis
zum Hochland des Hartmann Tal


Der zentrale Teil der Anlage


Das Aussichtsdeck mit dem davor befindlichen
Hauptgebäude der Lodge (Bar, Eßbereich, Lounge)

Blick vom Aussichtsdeck auf den Kunene

 

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© Bild auf dieser Seite: Jürgen Fahlert / Olifants Tours & Safaris